Die Vereinsfarben sind laut Satzung offiziell blau, weiß und schwarz, aber die Fans verwenden die Kombination „schwarz-weiß-blau“ in ihren Liedern und Gesängen; sie singen auch „HSV“ [ha` `s`fa`]. Das Vereinswappen ist ein schwarz-weißer Diamant auf blauem Grund. Das waren die Farben des SC Germania. Die Verwendung des blauen Hintergrunds deutet auf eine Verbindung mit der Hamburger maritimen Tradition hin, da das Blaue Peter-Flaggensignal (gemeint ist „All Aboard“ oder „Outward Bound“) ein weißes Rechteck auf einem ähnlichen blauen Hintergrund ist. [39] Der Hamburger Sport-Verein (HSV) geht auf die Fusion von Der Hohenfelder Sportclub und Wandsbek-Marienthaler Sportclub am 29. September 1887 zum Sport-Club Germania Hamburg zurück. Es war der erste von drei Vereinen, die am 2. Juni 1919 zum HSV in seiner jetzigen Form fusionierten. Der HSV erkennt in seiner Vereinssatzung die Gründung des SC Germania als eigenen Ursprungsdatum an. [3] Die beiden anderen Vereine der Fusion im Juni 1919 waren der 1888 gegründete Hamburger FC und der FC Falke Eppendorf aus dem Jahr 1906.

Die Fusion kam zustande, weil die drei Clubs durch die Auswirkungen des Ersten Weltkriegs auf Personal und Finanzen stark geschwächt worden waren und sie nicht als getrennte Einheiten weitermachen konnten. [4] Der HSV hat mit 31 Regionaltiteln die bilanzion. Die Regionaltitel zählen jedoch nicht als Trophäe oder gar als Titel selbst. Ein regionaler Titel zu gewinnen garantierte nur einem Verein, mit anderen regionalen Siegervereinen um die Deutsche Meisterschaft zu kämpfen. Basierend auf daten, die von der UEFA veröffentlicht wurden, lautet eine Zusammenfassung des EUROPArekords des HSV bis zum Ende der Saison 2012/13 wie folgt: [43] Die Rugby-Abteilung des Vereins wurde 1925 gegründet, wurde aber in den 1990er Jahren eingestellt. Sie wurde jedoch im März 2006 wieder eingeführt. [46] Der HSV Hamburg, bekannt als die Stealers, wurde 1985 gegründet und spielt in der ersten Liga der Baseball-Bundesliga. [47] Weitere wichtige Abteilungen sind Volleyball und Cricket. Okka Rau war für die Olympischen Spiele 2008 in Peking qualifiziert.

[48] Der HSV Cricket spielt in der Liga des Norddeutschen Cricket Verbandes und gewann mehrere erste Plätze. [49] Die erste Nachkriegssaison des HSV war in der neu gegründeten Stadtliga Hamburg und gewann 1946 die Meisterschaft. 1947 und 1948 gewann der Verein auch die Meisterschaft der britischen Besatzungszone. Bis zur Saison 2017/18 war der HSV stolz auf seinen Status als einziger Verein, der seit seiner Gründung ununterbrochen in der Bundesliga gespielt hat. Eine große Uhr in der nordwestlichen Ecke des Volksparkstadions markierte die Zeit, bis zur zweiten, seit die Liga am 24. August 1963 gegründet wurde. [44] Anfang der 1990er Jahre geriet der HSV in finanzielle Schwierigkeiten. Der Verkauf von Thomas Doll an Lazio für eine rekordverlesene Marke von 16 Millionen D-Mark[16] im Juni 1991 wird der Sicherung des Vereinsüberlebens zugeschrieben. [17] Auf dem Platz war das Team derweil im Niedergang begriffen.

Nach dem fünften Platz in der Saison 1990/91 belegte der HSV in vier aufeinanderfolgenden Spielzeiten die untere Hälfte der Bundesliga.